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Alexandru Vona

Vitralii

18,00 

Vor zehn Jahren starb Alexandru Vona und war bei uns nur durch seinen Roman »Die vermauerten Fenster« bekannt. Aber er war eben nicht nur »der Autor eines einzigen Buches, eines großen Buches«, sondern auch ein Poet, dessen Gedichte und Prosa in Zeitschriften verstreut waren. Jetzt können wir sie kennenlernen.

Werner Söllner

Knochenmusik

8,00 

Werner Söllner ist auf den großen Bühnen nicht zu finden. Er ist ein Dichter des Unspektakulären, seine Poesie ist nicht geschwätzig, nicht abstrakt, nicht apodiktisch. Sie ist vorzugsweise einfach. Von dieser kunstvollen Einfachheit wird der Leser höflich in eine ahnungsvolle Arglosigkeit und zu den letzten Dingen geleitet.

Diego Valverde Villena

Feuerzungen

18,00 

In „Feuerzungen“ treffen wir auf Gedichte, die sich durch eine meisterhafte Verknüpfung von Alltagsszenen und tiefen, oft barocken Reflexionen auszeichnen. Valverde Villena greift dabei auf eine reiche literarische Tradition zurück, die von mittelalterlichen Minnesängern über die Mystiker bis hin zu modernen Dichtern reicht. Seine Verse sind durchdrungen von einem tiefen Verständnis der Beziehung zwischen Ideen und Gegenständen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Julia Mantel

Der Bäcker gibt mir das Brot auch so

18,00 

»Rund sechzig Gedichte mit dem typischen, ganz eigenen ›Mantel-Ton‹: Der erste Gedichtzyklus in diesem Band widmet sich der Spannung von Ökonomie und Körper. Ich kenne kein anderes Buch, das so gnadenlos die Folgen der wirtschaftlich prekären Situation starker Frauen auf ihr (Beziehungs-)Leben enthüllt. Im zweiten Zyklus rollt die Münze auf der Kante durch die Städte der Republik, es geht bergauf, es geht bergab. Im dritten Zyklus wird durchgespielt, wenn Zahl fällt: Gewinnt das männliche Prinzip, ist die Liebe tot. Der vierte Zyklus gibt Hoffnung: Kopf, es gibt also auch ein gelingendes Leben in entfremdeten Strukturen für eine Frau, die weiß, was ihr wichtig ist.« Martin Wimmer

Sascha Anderson

Sie (siehe: »Walle! Walle!« und »Novalis’ Vasen«)

18,00 

Wie bei jedem echten Abenteuer erscheint uns die Poesie Sascha Andersons mit jedem Wort zugänglich und doch unvertraut. Erinnerungen verflechten sich mit Reflexionen und dem fliehenden Sinn nachforschenden Fragen. Mit jeder seiner zahlreichen literarisch-philosophischen Anspielungen erschließt er uns ein Deutungsfenster und eine Tür zur Erkenntnis. Und doch bewahrt jedes Gedicht sein Geheimnis. Wer es liest, kann sich durch die Wirkung seiner Sprachbilder aktivieren lassen.

Manfred Winkler

Noch hör ich deine Schritte

24,00 

ine „über Länder und Zeiten hinweg Sehnsucht erweckende Stimme“ erklingt in der Lyrik Manfred Winklers, weckt Neugier, wirbt um Verständnis. Aus Czernowitz – Geburtsstadt von Paul Celan und Rose Ausländer – verschlug es den Dichter nach Schoa, Deportation und bleiernen Nachkriegsjahren im kommunistischen Rumänien ins „Altneuland“ Israel, wo er vor dem Hintergrund der Intifada deutsche und hebräische Lyrik schrieb.

Andrea Grosso Ciponte, Sarah C. Schuster

Das Oktopusmädchen

18,00 

Ein Sommer, eine Begegnung, eine Liebe, die alles verändert. Das Oktopusmädchen hat es mit seinen neun Gehirnen, drei Herzen und acht Tentakeln unter den Menschen nicht einfach. An einem sonnigen Sommertag trifft es eine Schlange, die ihre Herzen höherschlagen lässt. Zum ersten Mal spürt es, wie es ist, jemanden nahezukommen. „Das Oktopusmädchen“ erzählt eine berührende Geschichte über Liebe, die Unsicherheit, die sie mit sich bringt, und den Mut, man selbst zu sein.

„Der Mond war ein Leuchtturm im wogenden Kosmos, und das Oktopusmädchen gestrandet in einer sandigen Welt, in der Menschen etwas sagten und etwas anderes meinten.“

Andrea Grosso Ciponte, Dacia Palmerino

Schloss Otranto

24,00 

Manfred, Fürst von Otranto, vernimmt ein verwirrtes Getöse von Schrecken, Abscheu und Entsetzen, bevor er seinen Sohn von einem ungeheuren Helm erschlagen findet. Hat sich eine alte Weissagung erfüllt? Doch das ist erst der Anfang der schauerlichen Geschichte, denn der Fürst trachtet danach, die Braut seines Sohnes mit Gewalt zu seiner eigenen zu machen.

Andrea Grosso Ciponte, Dacia Palmerino

Schimmelreiter

24,00 

»Der Schimmelreiter« ist Theodor Storms (1817-1888) letzte und zugleich bekannteste Novelle. Längst ist die Erzählung um den Deichgrafen Hauke Haien, der im Kampf gegen die Natur alles verliert, zum Klassiker der deutschen Literatur avanciert. Als Schullektüre begleitete der »Schimmelreiter« schon viele Lesergenerationen.

Andrea Grosso Ciponte, Dacia Palmerino, E. T. A. Hoffmann

Sandmann

24,00 

E.T.A. Hoffmanns böses Nachtstück »Der Sandmann« ist eine fast 200-jährige Erfolgsgeschichte. Der geniale Schriftsteller der Romantik lässt darin einen Menschen wahnsinnig werden, weil er einen Automaten, die Olimpia, für einen Menschen hält: eine Verkehrung der Aufklärung, die mit dem ›Menschen als Maschine‹ die rote Linie überschritten hatte.

Alexander Pavlenko, E. T. A. Hoffmann

Meister Floh

24,00 

E.T.A. Hoffmann hat seinen Meister Floh unter der bedrohlichen Metternich-Zensur in seinem Todesjahr 1822 veröffentlicht. Die sieben verwickelten Abenteuer, in denen der Herr Peregrinus Tyß »manches Seltsame in und an sich trug« und aberwitzige, groteske Erlebnisse hat, sind in der »berühmten schönen Stadt Frankfurt am Main« angesiedelt.