Beschreibung
»Spannende Begegnungen allesamt, süffisant beschrieben und nicht ohne Selbstironie.«, Hartmut Regitz
Ein Leben zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Literatur und Kunst: Rudolf Rach hat als Theatermann und Verleger Jahrzehnte europäischer Kultur miterlebt und mitgestaltet.
Nach über dreißig Jahren in Paris kehrt er zurück – und sieht sein Geburtsland mit einem »dritten Blick«, vertraut und fremd zugleich.
Stationen und Menschen seines Lebens verweben sich mit Reflexionen über das politische und kulturelle Deutschland im Wandel. Eine Kindheit in Trümmern, der Aufbruch in den 1950er Jahren, die Freiheiten der 1970er und seine Erfahrungen als Verleger in Frankreich, sie fließen ein in Beobachtungen über das heutige Deutschland: seine Stärken, seine Brüche, seine Herausforderungen. Rudolf Rach reicht dem Leser ein Kaleidoskop, das mal heitere, mal scharf geschnittene oder melancholische Bilder zeigt, und nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch Deutschland und durch ein Leben. Was sieht man, wenn man nach Jahrzehnten ins eigene Land zurückkehrt – und es zugleich von außen betrachtet? Rudolf Rach nennt es seinen »dritten Blick«, den Blick desjenigen, der nicht mehr ganz dazugehört und doch tief verbunden bleibt. Deutschland wird in diesem Buch zum Spiegel eines des eigenen Lebens – und umgekehrt. Rach erzählt von Nachkriegszeit und Aufbruch, von Kunst und Politik, von Wandel und Wiederkehr. Mit wacher Beobachtung und feiner Ironie erkundet er, wie sich ein Land verändert – und was trotz allem bleibt.





