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Andrea Grosso Ciponte

Geisterseher

24,00 

Friedrich Schillers abenteuerliche Erzählung »Der Geisterseher« spielt in Venedig und ist genauso verwinkelt und labyrinthisch wie die Gassen der Lagunenstadt. Dass in den adligen Kreisen durch Illusionisten und Taschenspieler Täuschung, Selbsttäuschung und Misstrauen allmählich das familiäre und gesellschaftliche Leben zersetzen, führt uns der klassische Dramatiker in Berichten und Briefen vor; und Andrea Grosso Cipontes expressive Bilderfolge nach dem Drehbuch von Dacia Palmerino macht aus der aufgeklärten Spukgeschichte großes Kino.

Ricarda Junge

Die schönste Zeit

24,00 

Walli Wolf ist Grundschullehrerin aus Überzeugung, mit Widersprüchen, an der Grenze ihrer Kräfte. Zwischen überfüllten Klassen, Formblättern und Kindern, die zu wenig Zuwendung erhalten und zu viel schultern, versucht sie jeden Tag, das Richtige zu tun.

Phillip Mosetter

Die Einladung

24,00 

Ein Mann, der eigentlich nie Geburtstag feiert, lässt sich dazu hinreißen, Freunde einzuladen, umseinen Geburtstag zum ersten Mal mit ihnen zu begehen. An einem Wintertag kommt er mit seinen Gästen zu einem Ausflug zusammen, der in eine ausgiebige abendliche Tischgesellschaft mündet. Im Laufe des Abends kommen alte Rechnungen, frische Konflikte und immerwährende Eitelkeiten zum Vorschein. Die Einladung entpuppt sich als folgenreich, denn die Situation droht mehrmals außer Kontrolle zu geraten …

Hannes Stein

Das Messiaskomplott

24,00 

Ein Spionageroman über Archive und Macht, Glauben und Interpretation. – Und über die Erkenntnis, dass Texte gefährlicher sein können als Waffen.

Ab 7. September 2026
Matthias Zimmer

Calixt

24,00 

Was ist es, was unser Leben prägt, was sich uns einprägt über Generationen hinweg? Der berühmte Historiker Rudolf Herzberg blickt auf sein Leben: seine Laufbahn in der DDR, seine sozialistische Grundüberzeugung, sein Familienleben. Gleichzeitig sieht sich sein Sohn, der vor vielen Jahren aus der DDR geflohen war, vor die Aufgabe gestellt, eine Rede zum 30. Jahrestag des Mauerfalls vorzubereiten. Dazu muss er sich seiner Vergangenheit stellen, aber auch dem, was seinem Vater wichtig war.

Ursula Michels-Wenz

Ausgesetzt

24,00 

Eine noch nicht ganz volljährige Studentin mit minimalem Bargeld verschafft sich im September 1963 in Amsterdam auf einem Kohlefrachter eine Schiffspassage an die amerikanische Ostküste nach Virginia. Sie verzichtet auf eine berechenbare Zukunft, um, befreit von den heimischen Fesseln, in unvertrauten Regionen das Abenteuer eines intensiveren und selbstbestimmten Lebens zu wagen. Nicht mehr aus zweiter Hand möchte sie leben, sondern sich alles neu und unvoreingenommen erschließen und schriftlich darüber Rechenschaft ablegen.

Ankalina Dahlem

Universe far

24,00 

n Universe far erzählt Dahlem von der Liebe zu einem Kōhaku, einem rot-weißen Nishikigoi, einem japanischen Farbkarpfen, ohne den für die Protagonistin ein Leben nicht mehr vorstellbar ist. Seinetwegen hat sie Meeresbiologie studiert, doch nachdem sie im Golf von Mexiko einen Koboldhai, diesen bizarren mythischen Tiefseebewohner, aufspürt, ihn aber aus Mitleid mit seiner Hässlichkeit wieder freilässt, zieht sie sich aus der Forschung zurück und arbeitet fortan als Künstlerin, spezialisiert auf das Malen von Fischen. Als sie eines Tages einen äußerst dringenden Malauftrag eines japanischen Fischliebhabers bekommt und beim Surfen zufällig auf die Geschichten eines gewissen Ron Shinefeld stößt, nimmt ihr Leben wie das ihres Fisches eine unerwartete Wendung.

Jan Röhnert

Poetry and Film – Lyrik und Film

22,00 

»The Wind Will Carry Us«

Die Beziehungen des großen internationalen Kinos zum literarischen Genre der Lyrik sind wenig erforscht. Zwei der bedeutendsten Regisseure des gegenwärtigen Kinos, Jim Jarmusch (* 1953) und Abbas Kiarostami (1940–2016), haben in ihren Filmen wiederholt mit Lyrik gearbeitet oder sie gar zum Thema ihrer Filme gemacht. Der Sammelband untersucht am Beispiel des Schaffens von Jarmusch und Kiarostami, wie lyrische Strukturen, Gesten und Traditionen auf der Leinwand umgesetzt werden und dabei ihre eigene filmische Dynamik entwickeln.

Tamara Labas

Ein Windstoß aus Fehlern und Zeit

18,00 

Ein Windstoß aus Fehlern und Zeit versammelt poetische Fragmente, die zwischen Erinnerung, Körperlichkeit und politischer Gegenwart oszillieren. Tamara Labas schreibt eine Lyrik, die zugleich intim und gesellschaftlich wach ist: Bilder von Krieg, Migration und Generationenerfahrungen stehen neben Visionen von Transformation, Natur und futuristischen Gegenwelten.

Ab 5. Oktober 2026
Jan Röhnert

Wolkenformeln

19,00 

In seinen bisher acht Lyrikbänden hat Jan Volker Röhnert einen eigenen Ton herangebildet, eine unaufdringliche Eleganz, die zwischen Sehnsüchten, Beobachtungen und realitätsüberschreitenden Phantasien vermittelt. Intensiver und umfassender den Augenblick festzuhalten, als eine Fotografie das vermag, dazu ist der Himmel vonnöten, eine Hingabe an die Situation und eine enorme Fähigkeit, Wahrnehmung und Empfindung in geglückten Sprachbildern zu bündeln. Röhnerts Gedichte schwingen dem Lesen noch lange nach.

Paulus Böhmer

Wer ich bin

16,00 

Paulus Böhmer ist der Meister des rhythmisch-epischen Langgedichts. WER ICH BIN, das ist moderne Lyrik, die von jungen Dichtern angestrebt wird, rauschhaft und nüchtern zugleich: »Keiner von uns wird aus Liebe sterben.«

Julia Mantel

Wenn Du eigentlich denkst, die Karibik steht Dir zu

18,00 

los moos

ohne moos
nix los

kratze das moos
aus den fugen

geraten, richtig!

so schön wie auf
dem moos
war es noch nie.