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Paola Morpheus

Just Mary

19,00 

Mary beschert Gott, ihrem Sohn Jesus, dem Papst und der katholischen Kirche mit dem Smartphone so manch eine Überraschung. Denn sie akzeptiert die patriarchalische Ewigkeit nicht. Sie ist weder mild noch friedfertig oder gar Opfer. Gnadenlos und unnachgiebig klopft sie Glaubenslehren und Einstellungen auf ihre Überlebensfähigkeit im Heute ab.

Ankalina Dahlem

Reverso

24,00 
Die Prosa von Ankalina Dahlem, aus Traumfetzen, Märchenmotiven und Schnipseln der Gegenwart gewoben, erzählt von Begebenheiten, die einen kaum mehr loslassen. Ohne zu psychologisieren, taucht die Autorin in die Psyche ihrer Figuren, mischt – wie der Traum – Zauberhaftes mit Alltäglichen, Naheliegendes mit Fernem. So entstehen Miniaturen, die miteinander auf unheimliche Art zu kommunizieren beginnen, gefangene Träume, die den Leser, die Leserin fesseln, einnehmen, entführen. Das Herz ist der Schlüssel zur Welt – doch manchmal öffnet er auch grausame, unheimliche Räume.
Sascha Anderson

Sie (siehe: »Walle! Walle!« und »Novalis’ Vasen«)

18,00 

Wie bei jedem echten Abenteuer erscheint uns die Poesie Sascha Andersons mit jedem Wort zugänglich und doch unvertraut. Erinnerungen verflechten sich mit Reflexionen und dem fliehenden Sinn nachforschenden Fragen. Mit jeder seiner zahlreichen literarisch-philosophischen Anspielungen erschließt er uns ein Deutungsfenster und eine Tür zur Erkenntnis. Und doch bewahrt jedes Gedicht sein Geheimnis. Wer es liest, kann sich durch die Wirkung seiner Sprachbilder aktivieren lassen.

Sarah C. Schuster

Amygdala und andere Gedichte

18,00 

Der Gedichtband Amygdala und andere Gedichte überzeugt nicht nur durch einen offenen Blick, sondern auch durch vielschichtige Gedichte. Wenn ein Wort spricht, spricht immer schon ein anderes mit.

Thomas Regehly

Schopenhauer in Goethes Weimar

38,00 

Der erste Teil des Sammelbandes bietet Einblicke in die von Schopenhauers Mutter Johanna geprägte Weimarer Salonkultur und fördert damit das Verständnis der Genese seines Hauptwerks. Schopenhauers erster Italienreise widmet sich der zweite Teil – Italien war das große gemeinsame Thema der beiden Frankfurter. Auch  die Unterschiede ihrer Farbenlehren und der Naturbegriff um 1800 werden detailliert behandelt. Dass und inwiefern die Welt Vorstellung und zugleich Wille ist, wird mit Spinoza plausibel gemacht.

Alexandru Bulucz, Ewa Czerwiakowski, Stanislaw Baranczak

Ethik und Poetik

28,00 

Die ethische Integrität von Literatur scheint immer dann am stärksten gefährdet zu sein, wenn Schriftsteller in die Klauen der Geschichte geraten. Bald sollen sie sich für oder gegen das herrschende System entscheiden: entweder für Gehorsam oder für Widerstand: Selten gibt es eine weitere Alternative.

Andrea Grosso Ciponte, Dacia Palmerino

Der Untergang des Hauses Usher

24,00 

Ein dringlicher Brief führt rasch in das grauenhafte Geheimnis. Ein Freund ist krank und verwirrt, seine Schwester stirbt und wird doch lebendig begraben. »Der Untergang des Hauses Usher« ist eine Erzählung zum Fürchten und ein glänzendes Beispiel für die tiefschwarze Romantik im Gewand einer Gothic Fiction.

Alexander Pavlenko, E. T. A. Hoffmann

Meister Floh

24,00 

E.T.A. Hoffmann hat seinen Meister Floh unter der bedrohlichen Metternich-Zensur in seinem Todesjahr 1822 veröffentlicht. Die sieben verwickelten Abenteuer, in denen der Herr Peregrinus Tyß »manches Seltsame in und an sich trug« und aberwitzige, groteske Erlebnisse hat, sind in der »berühmten schönen Stadt Frankfurt am Main« angesiedelt.

Sarah C. Schuster

An-denken

24,00 

Die Dauer der sprachlichen Bewegung kann sowohl Augenblick als auch Ewigkeit sein. Es ist die Aufmerksamkeit des Lesenden, die die Welt bewegt, in der wir leben.

Manfred Winkler

Noch hör ich deine Schritte

24,00 

ine „über Länder und Zeiten hinweg Sehnsucht erweckende Stimme“ erklingt in der Lyrik Manfred Winklers, weckt Neugier, wirbt um Verständnis. Aus Czernowitz – Geburtsstadt von Paul Celan und Rose Ausländer – verschlug es den Dichter nach Schoa, Deportation und bleiernen Nachkriegsjahren im kommunistischen Rumänien ins „Altneuland“ Israel, wo er vor dem Hintergrund der Intifada deutsche und hebräische Lyrik schrieb.

Hartmut Fähndrich, Sahar Mandûr

Ein Mädchen namens Wien

20,00 

Im Mittelpunkt steht das Kind, das Mädchen und schließlich die Frau mit dem ungewöhnlichen Namen Wien.

„Verflucht der Mann, dem Töchter geboren werden.“ So lautet der erste Satz, den die Neugeborene im Krankenhaus zu hören bekommt. „Traute Nächte in Wien … Das muss ein Stück vom Himmel sein, …“, hört sie vom Vater, der ihr, vergnügt den namengebenden Schlager singend, die Windeln wechselt.