Silke Scheuermann, Foto: Alexander Paul Englert

Frankfurter Poetikvorlesungen: Silke Scheuermann

Silke Scheuermann ist im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität. Sie wird zwischen dem 23. Januar und dem 6. Februar 2018 in drei Vorlesungen unter dem Titel »Gerade noch dunkel genug« über die Entstehungsgrundlagen ihres Werks sprechen. 2016 ist in der Edition Faust »Traumdiebstähle«, ein Bildband mit Fotografien von Alexander Paul Englert und einer Erzählung von Silke Scheuermann, erschienen.

Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2), Frankfurt am Main. Beginn jeweils um 18.00 Uhr c.t. / Einlass ab 17.30 Uhr / Eintritt frei

Weitere Informationen zu den Frankfurter Poetikvorlesungen

Peter Loewy, Ich und mein Migrationshintergrund

Ich und mein Migrationshintergrund

Mit seinem Fotoprojekt nimmt Peter Loewy den Begriff »Migrationshintergrund« wörtlich und zugleich spielerisch, indem er Landschaftsbilder auswählte und Passanten und Freunde bat, sich eins davon als Wunsch-Migrationshintergrund auszusuchen. So entstanden diese Porträts, die die Vorstellung eines unveränderbaren, gleichsam schicksalhaften Migrationshintergrunds hinterfragen.

Zum Buch

Georg Mertin Georg Mertin, Foto: Leonie Horst

Die Hemdvermesser

Georg Mertin legt mit seinem Romandebüt »Die Hemdvermesser« eine Familiengeschichte vor, die sich über drei Generationen erstreckt. Er begleitet uns vom ungarischen Perbál über ein kleines Dorf im Hessischen und die Museumssäle einer Universitätsstadt bis in ein Café in Paris, führt uns die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs, den Kampf um Beutekunst und Entnazifizierung, den Kunsthandel der achtziger Jahre und eine Gegenwart vor Augen, in der es immer um alles zu gehen scheint.

Zum Buch

Der Große Krieg und die Frauen

»Die Themen im Buch haben nichts an Aktualität verloren.« Katharina Bruns, Journal Frankfurt

Die Regisseurin und Schauspielerin Barbara Englert zeigt den Ersten Weltkrieg aus dem Blickwinkel der Frauen. Das Buch »Der Große Krieg und die Frauen« enthält Tagebuchaufzeichnungen, Erzählungen und Gedichte berühmter Frauen, die den Ersten Weltkrieg erlebt hatten: Vicki Baum, Marie Curie, Clara Immerwahr, Editha Klipstein, Annette Kolb, Käthe Kollwitz, Else Lasker-Schüler, Rosa Luxemburg, Virginia Woolf, Clara Zetkin und viele andere.

Zum Buch

Nedā Razavipour: Oscillation, Galerie Etemad, Teheran, 2014. Performance und Installation.

Stimmen aus Teheran

Was heißt es, heute Künstler oder Künstlerin im Iran zu sein? Und wie haben sich die zeitgenössische Kunst im Iran und die Kunstszene in Teheran entwickelt? Diesen Fragen geht die Kunsthistorikerin Hannah Jacobi in achtzehn Interviews mit Künstlern und Künstlerinnen, Theoretikern und Galeristinnen in Teheran nach. Sie zeigt auf, wie sich das Umfeld der zeitgenössischen Kunst in Teheran entwickelt hat, welche Räume für Gegenwartskunst derzeit dort vorhanden sind und welche Themen die Kunstschaffenden und Akteure im Kunstbereich beschäftigen.

Zum Buch