Von Barschen, Augustäpfeln und anderen Menschen
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| Autor:in | Artur Becker |
|---|---|
| Seiten | 380 |
| Erscheinungsdatum | 29. September 2025 |
24,00 €
ÜBER DAS BUCH
Am Ufer des Gehlandsees steht das Erholungszentrum Rusałka – ein Ort voller Sehnsüchte, Ängste und Mythen. Hier herrscht Albrecht Butcher, ein Mann, den alle fürchten und den doch niemand aufhält. Man sagt, er habe Menschen im Wald verschwinden lassen und dass selbst Blitze ihn nicht töten können. Aber wer ist er wirklich – ein Tyrann, ein Geschäftsmann oder nur ein Kind seiner Zeit?
In fünfzehn Erzählungen führt Artur Becker durch eine Welt zwischen Masuren und Deutschland, Vergangenheit und Gegenwart, Heimat und Exil.
Er erzählt von Näherinnen, die Urlaub machen und von einem besseren Leben träumen, von einem Sohn, der in Zeiten des Umbruchs zu seiner sterbenden Mutter reist, von verlorenen Liebenden, gestrandeten Existenzen und einem Sozialismus, der sich selbst nicht mehr tragen kann.
Mit Blick für das Tragische und das Absurde erzählt Becker von Schuld und Verdrängung, von Aufbruch und Verlust – und fragt, wo wir wirklich zu Hause sind.
SWR Kultur, Christoph Schröder, 26.12.2025
„Mit einer Sammlung unterschiedlicher Geschichten erweist sich Autor Artur Becker erneut als großartiger Erzähler. […] Die 15 Erzählungen blättern ein beeindruckend weites Spektrum auf. […] Sie zeigen einen Autor, der literarisch ganz vorn dran ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ulrich Steinmetzger, 18.02.2026
„Kraftvoll, sentimental und trotz aller Tiefschläge beim Unterwegssein optimistisch wird von und mit wachgehaltener Lebenslust erzählt. Das macht diese Texte so sympathisch […].“
Frankfurter Rundschau, Christian Thomas, 24.01.2026
„Beckers Werk ist realitätssüchtig – sowie geschichtsverankert. […] Frappierend vieles bei Artur Becker, unvorhersehbar.“
Aachener Zeitung, Michael Braun, 22.11.2025
„Allerorten also ein herrlich groteskes Erzählen. Kaum ein Autor kann vom kleinen Glück im großen Weltunglück so schaurig-schöne und unglaublich wahrhaftige Geschichten erzählen wie Artur Becker.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Tomas Gärtner, 30.10.2025
„In bedrängenden Sätzen verdichtet Artur Becker unsere Gegenwart. […] Wir brauchen einen wie ihn.“
