Marquise von O….
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| Maße | 225 × 315 cm |
|---|---|
| Autor:in | Andrea Grosso Ciponte |
| Adaptiert | Dacia Palmerino |
| Seiten | 64 |
| Übersetzung | Aus dem Italienischen von Myriam Alfano |
| Erscheinungsdatum | 20. März 2015 |
24,00 €
ÜBER DAS BUCH
Eine geniale Umsetzung der Kleist-Erzählung in berückende Bilder
Die Geschichte der » Marquise von O….« ist in der Gegenwart angekommen.
»Deutsche Weltliteratur, adaptiert und illustriert von Italienern: Andrea Grosso Ciponte will für den neuen Verlag Edition Faust zehn Klassiker-Comics zeichnen. Es entsteht eine kleine Bibliothek der Romantik, die als Comicvorhaben weltweit einzig dastünde, wenn Ciponte wirklich durchhält. Hier sind Comic-Überzeugungstäter am Werk, deren Mut man gern belohnt sähe.«
Andreas Platthaus
Es ist kaum zu glauben, auf welche Weise Andrea Grosso Ciponte Heinrich von Kleists hochkomplexe, psychologische Erzählung »Die Marquise von O….« in eine Graphic Novel verwandelt. Schon Dacia Palmerinos Textfassung ist ein Kabinettstück anspielungsreicher Verknappung; sie folgt einem Handlungsfaden, herausgelöst aus Kleists Sprachgeflecht, haltbar genug, um die prächtigen Bildeinfälle Cipontes zu verknüpfen und zu tragen. Ciponte wagt nun seinerseits einen artistischen Sprung zur reduzierten Visualisierung. Er konzentriert sich ganz auf die Figur der Marquise und malt sie, wenn man von den wenigen Szenen absieht, in denen ihr Gewalt angetan wird, ausschließlich nackt.
Die mit Aquarelltechnik in eine gewisse Distanz gebrachten Akte der Marquise teilen gleichzeitig durch ihre Inszenierung und Gestik noch etwas von den Empfindungen Kleists mit, verbunden mit dem Selbstverständnis heutiger Menschen. Damit ist etwas faszinierend Neues entstanden.
Pressestimme
»Auf wenigen Seiten adaptierte Andrea Grosso Ciponte bildmächtig ein sprachgewaltiges Werk. Weiterhin gelang es ihm, die Handlung etwas zu simplifizieren, ohne gleichzeitig den Stil Kleists zu brechen. Insofern hat er den Stoff adäquat transferiert. Genau so muss es sein – und ist es viel zu selten –, wenn aus Weltliteratur ein Comic gemacht werden soll!« Philip J. Dingeldey, TITEL-Kulturmagazin
