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Werner Söllner

Knochenmusik

Gedichte. Mit einem Nachwort von Eva Demski

Lyrik-Edition

72 Seiten

Format 130 x 190 mm

Gebunden mit Schutzumschlag

18,–

ISBN 978-3-945400-19-7

Vorzugsweise einfach

 

Werner Söllner erweist sich als »einer der souveränsten Lyriker deutscher Sprache« Neue Zürcher Zeitung

 

Werner Söllner ist auf den großen Bühnen nicht zu finden. Er ist ein Dichter des Unspektakulären, seine Poesie ist nicht geschwätzig, nicht abstrakt, nicht apodiktisch. Sie ist vorzugsweise einfach. Von dieser kunstvollen Einfachheit wird der Leser höflich in eine ahnungsvolle Arglosigkeit und zu den letzten Dingen geleitet. Und oft wird er vom lyrischen Ich Söllners mit den eigenen Paradoxa bekannt gemacht: »Was ich / Falsch gemacht habe, war, falsch, / Weil ich es richtig machen / Wollte.« Eine gute Portion Sarkasmus und eine Lebensperspektive fast ohne Hoffnung prägen diese sprachlich ausgefeilten und souverän komponierten Gedichte. Der nüchterne Ton führt nicht selten über Abgründe hinweg, in Ungewissheiten hinein, die einem die Sprache verschlagen. Doch der melancholische Grundzug erlaubt ihm immer wieder eine frivole Distanz zum eigenen Scheitern, die sich auch in übermütigen Zeilen freimachen kann.

 

Pressestimmen

»Manchmal kam es mir beim Lesen von 'Knochenmusik' so vor, als hätte ich seit Jahren kaum mehr wirkliche Gedichte gelesen.« Andreas Maier bei boersenblatt.net

 

»Es gibt ein paar wenige Dichter, deren nächsten Gedichtband man jahrelang erwartet; und noch viel weniger, für deren neuen Band man zutiefst dankbar ist. Für 'Knochenmusik' bin ich dankbar.« Christophe Fricker, Das Gedicht Blog

 

»Als Schreibende weiß man, wie genial solche Zeilen sind, die ein Sujet sprachlich so verdichtend auf den Punkt bringen. Schon für sie lohnt es sich, den Gedichtband 'Knochenmusik' zu lesen.« Ursula Teicher-Maier, Fixpoetry

 

»Söllners Dichtung ist eine aufs Ganze gehende. Selbst sein konkretestes Bild verweist auf etwas anderes als es selbst. Daher vielleicht die seltsam schöne Stimmung des Bandes.« Alexandru Bulucz, Neues Deutschland